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Schweiz

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Schweizerisches Seeschifffahrtsamt
Nauenstrasse 49
Postfach
CH-4002 Basel
Tel: 061/270 91 20
Fax 061/270 91 29

BAKOM, Bundesamt für Kommunikation
Zukunftstrasse 44
2501 Biel-Bienne
Tel. 032 327 55 11 - Fax 032 327 55 55
E-Mail: affunk@bakom.admin.ch (Stand Nov 2006)

Zur Konzessionierung:
BAKOM
Frau M. Wasserfallen
Tel. +41 32 327 58 33 (Stand Feb 2006)

Herr P. Kumli
Tel. +41 32 327 58 24 (Stand Feb 2006)

Herr M. Biasutti
Tel. +41 32 327 58 21 (Stand Feb 2006)

Web Seite der REGA (Schweizerische Rettungsflugwacht)
http://www.swiss-sar.ch

Da die Formulare sich öfters ändern und leider auch die Positionen auf dem/den Servern im Internet des öfteren wechseln, sind die im Folgenden aufgeführten URL-Adressen trotz regelmäßiger Kontrolle leider nicht immer aktuell. Folgen Sie dann bitte diesem Link http://www.bakom.ch und suchen Sie dort in den entsprechenden Kategorien.

Weiter unten wird der Ablauf einer Alarmierung durch ein 406 MHZ EPIRB mit schweizerischer Kennung beschrieben.

Schifffahrt - EPRIB

Funk auf Yachten und Rheinschiffen
Anmeldeformulare, Vorschriften, Prüfungen und Informationen

https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/frequenzen-antennen/frequenznutzung-mit-oder-ohne-konzessionen/seefunk.html


Sektion Funkkonzessionen
Tel. +41 58 460 58 33
kf-fk@bakom.admin.ch


Bundesamt für Kommunikation
Zukunftstrasse 44
Postfach 256
2501 Biel

Telefon: +41 58 460 55 11
Fax: +41 58 463 18 24

info@bakom.admin.ch

Landnutzung - PLB

Verwendung von PLB in der Schweiz
Information und Registrierungsformular


https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/frequenzen-antennen/frequenznutzung-mit-oder-ohne-konzessionen/nicht-konzessionspflichtige-installationen/notfunk-in-der-schweiz--161-300-mhz--sowie-die-verwendung-von-pl.html


Die Notsender werden von Klemann & Kreutzfeldt GmbH mit der Landeskennung und der Seriennummer des PLBs programmiert ausgeliefert. Im Antrag wird von uns die entsprechende Zeile ausgefüllt.

Luftfahrt - ELT

Unter den Seiten des BAKOM haben wir für die Schweiz keine Möglichkeit gefunden, ein ELT anzumelden. Daher geben wir hie die Anschrift der schweizerischen Luftfahrtbehörde BaZL an:

Bundesamt für Zivilluftfahrt
Maulbeerstrasse 9
CH – 3003 Bern

Tel: +41 (0)31 325 80 39
Fax: +41 (0)31 325 80 32
E-Mail: info@bazl.admin.ch

Datenbank für 406-MHz EPIRB

1. Verpflichtung zum Führen einer Datenbank

Gemäss einer Resolution der Generalversammlung der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) muss jedes Land eine Datenbank für die Registrierung der auf seinen Schiffen mitgeführten EPIRB’s (Emergency Position Indicating Radio Beacons - Seenotfunkbaken) einrichten. Diese Datenbanken sollen in der Lage sein, in Notfällen umgehend Informationen über Schiffsdaten, Besitzverhältnisse und Kontaktpersonen zu erteilen.

In der Schweiz ist diese Aufgabe am 1. Mai 2005 vom Schweizerischen Seeschifffahrtsamt in Basel an das RCC (Rescue Coordination Center) Zürich, das von der Schweizerischen Rettungsflugwacht betrieben wird, übertragen worden. Diese Dienststelle ist rund um die Uhr besetzt und bietet deshalb Gewähr für einen ständigen Zugang zu den EPIRB-Daten.

Für das Sammeln und die Verwaltung der notwendigen Angaben ist das Seeschifffahrtsamt zuständig. Wer auf einer Yacht einen EPIRB mitführt, muss das entsprechende Registrierungsformular ausfüllen und an das Schweizerische Seeschifffahrtsamt schicken.

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2. Ablauf bei einer Alarmierung durch eine 406 MHz-EPIRB

Die von einem der COSPAS/SARSAT Satelliten empfangenen Signale einer EPIRB werden via Local User Terminal (LUT) und Mission Control Center (MCC) an das der Notfallposition am nächsten liegende Martitime Rescue Coordination Center (MRCC) weitergeleitet.

Die Alarmierung enthält im Wesentlichen nur die in der EPIRB einprogrammierte MMSI-Nummer und die Notfallposition. Weitere Angaben stehen dem empfangenden MRCC nicht zur Verfügung. Darum leitet das MCC die Alarmmeldung gleichzeitig an den Search and Rescue Point of Contact (SPOC) im Flaggenstaat weiter, dieser kann auf Grund der in der Datenbank eingetragenen Daten weitere Angaben zum Schiff liefern.

Stammt der Alarm von einem Schweizer Schiff, wird dieser vom MCC in Toulouse zusätzlich an das RCC Zürich weitergeleitet. Dieses gibt dem zuständigen MRCC Auskunft über die Art und Grösse des Schiffes, die maximale Anzahl Personen an Bord und über die Ausrüstung mit Funk. Ausserdem verfügt das RCC Zürich über die vom Schiffseigner hinterlegten Kontaktadressen, Telefonnummern und e-Mail Adressen und kann mit den Kontaktpersonen Verbindung aufnehmen oder die Angaben im Bedarfsfall an für die Suche und Rettung zuständigen Instanzen weitergeben.

Damit bei einem Alarm die Abwicklung effizient stattfinden kann, ist es unerlässlich, dass die Schiffseigner die an Bord mitgeführte EPIRB registrieren.

Die in der Datenbank hinterlegten Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich gehandhabt und dienen ausschliesslich einer raschen und effizienten Abwicklung bei einer allfälligen Alarmierung mittels einer EPIRB.

3. Registrierungsprozess für EPIRB

Ist auf einem Konzessionsgesuch für Funkanlagen an das BAKOM eine EPIRB aufgeführt, legt dieses beim Versand der Schiffskonzession ein Registrierungsformular für EPIRB des Schweizerischen Seeschiffahrtsamtes bei. Der Schiffseigner füllt das Formular vollständig aus und sendet es umgehend zusammen mit einer Kopie des Programmierungsprotokolls des EPIRB-Lieferanten direkt an das Schweizerische Seeschifffahrtsamt in Basel. In der EPIRB muss die vom BAKOM zugeteilte MMSI-Nummer einprogrammiert werden.

Das Schweizerische Seeschifffahrtsamt erfasst die Daten aus dem Registrierungsformular in der Datenbank des RCC Zürich und fügt eine Kopie der Schiffskonzession bei.

Änderungen zu den Angaben der Kontaktpersonen müssen direkt dem Schweizerischen Seeschifffahrtsamt gemeldet werden.

Wird eine EPIRB im Occasionshandel erworben, muss der Registrierungsprozess genau gleich ablaufen. Die EPIRB muss unbedingt mit der vom BAKOM zugeteilten MMSI-Nummer umprogrammiert werden.

Wird eine EPIRB verkauft, muss diese beim BAKOM schriftlich abgemeldet werden. Dieses ändert die Konzession und veranlasst beim Schweizerischen Seeschifffahrtsamt eine Löschung in der Datenbank. Der neue Eigner muss vom Verkäufer unbedingt darauf hingewiesen werden, dass er die EPIRB entsprechend den Vorschriften seines Flaggenstaates umprogrammieren muss.

EPIRB dürfen nicht leihweise auf einem anderen Schiff mitgeführt werden, es sei denn, sie werde vorübergehend für dieses andere Schiff registriert und entsprechend umprogrammiert.


4 Annullieren eines Fehlalarms

Wird auf einer Yacht unter Schweizer Flagge festgestellt, dass eine EPIRB fälschlicherweise aktiviert worden ist, muss unverzüglich das RCC Zürich informiert werden.

Die Telefonnummer der Einsatzzentrale lautet: +41 44 654 35 38

Die e-Mail Adresse ist: ops@rega.ch

Das RCC Zürich benötigt die folgenden Informationen:

MMSI-Nummer, Rufzeichen, Schiffsname, aktuelle Position des Schiffes, Name der meldenden Person.

Das RCC Zürich informiert sofort das zuständige MRCC.

Kann das RCC Zürich nicht kontaktiert werden, soll das Prozedere nach Radioreglement angewendet werden: Raschmöglichste Information des nächstgelegenen MRCC mit den zur Verfügung stehenden Kommunikationsmitteln.

Das BAKOM wird die oben aufgeführten Informationen ab der kommenden Prüfungssaison 2005/2006 in die Prüfungen für den SRC- und den LRC-Ausweis mit einbeziehen.

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